„Was möglich bleibt, ist dann nur noch eine Art blinder, sprachloser, funktionsloser Terrorismus: eine auf Existenz reduzierte Gegenkontingenz.“
der hund begrüßte mich freudig. ich hatte anreisend bereits meine spiralen rechtzeitig vor der unvermeidlichen ankunft nach außen hin geöffnet. auch dies würde ich meistern, wusste ich. mir gelingt das jedes mal, wie man mir zehn stunden später auch bestätigte: ein angenehmer gast sei ich! wie schön. toll!
dann dieses eigentümliche nichtinteresse. überlegte kurz, ob ich mich also wenigstens für ›interesse‹ interessieren könnte. was das denn sei eigentlich. und wie meine seltsam phasenhaft gebundene faszination für das nichtgegebene sich zufällig aufregend zu decken schien mit dem thema der utopien. ob das dann philosophie sei. ob man nicht auf allerlei müßige definitionen verzichten können müsse und mit welchen politischen konsequenzen. ob charaktere in queeren romanen interessanter geschrieben seien meistens. und die mythen der azteken und indogermanen! assoziative interessenzen faszinierten wir uns zusammen.
sie lachten alle und bereiteten drinks und entzündeten kerzen und hießen mich willkommen und interessierten sich.
ich aber hatte kein thema. auch das fiel zum glück nicht einmal einen halbsatz lang ins gewicht. als ich vom scharnier erzählte und drehbaren räumen und – endlich – von den sich daher von dort aus abzeichnenden operativen beweglichkeiten, fanden das alle interessant. ich indes desinteressierte mich.
morgen also: frühstück dann. schön! gartenglück, bogenschießen, küchengewürze, spielspaß, schlossspaziergang. abschied. dass aber all das trotz allem eben wirksam gewesen sei. ich war dabei.