todesarten 4 (gelenkig)

ein hübscheres gefüge als dieses gelänge nicht mehr. ob sich all dies nicht auch anders denn als begegnung kartografieren lasse? ohne sie, ohne es? ernüchternd.

(I am God, most of the time.)

— was fehlte! etwas war ins stocken geraten, etwas wollte nicht. nur ich: ich wollte mich eigentlich verkrümeln. hatte ich das holprige, stolprige, murmelige, glatte übersehen, das mittelkleine, tropfsame, handliche, was manchmal nach dem regen von den blättern kugelte und alles ausrutschen zu einem riesenspaß hätte machen können?

nein, nein. ich hatte es hin und wieder mit fingerspitzen berührt, auf der treppe kurz beglitten, bevor ich mich in ihrer enklave … verkrümelte. dachte ich. lachte ich. dieser klang, ach, kam ihm vielleicht am nächsten. das beiläufige tiefe seufzen: ach, du…

(du weißt schon. ich dir auch?)

jedenfalls, ich lenke ab, hatte ich unterschätzt, wie sich das mittelkleine in alle gelenke drängen würde. das gelenkige, übrigens, verhält sich zum scharnier wie der tropfen zum strahl. die rechte schulter, das linke auge, alles kugelt langsam aus. die maschine läuft leer. alles halb glatt, alles halb gut.

(Eines Tages werde ich mir Flügel wachsen.


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