in der ersten nacht des nächsten sommers schlief ich zum ersten mal ohne ohrringe. zu der zeit lag ich viel oft auf der seite. krümmte mich vor … jedenfalls musste ich die goldenen stecker, die mir den hals ganz zerstachen, herausnehmen und dreierlei furcht begegnen: eins, dass die vier unheimlich kleinen goldschweren teilchen im teppich unwiederbringlich … woher die lücken?, zwei, dass die lücken löcher in den ohren, noch frisch gestochen, über nacht einfach verwachsen, durchwachsen war das wort, nein, zu, zuwachsen, davor war das die angst, ohne aufhalt einfach zu wachsen. drei, das fingergefühl, von dem man mehr gebraucht hätte, als ich meinen kameradinnen zugetraute, um die unfassbar kleinen teile zu legen, ohne zu verlegen, ja, da war noch was, die lage der teile der allgemein verlegten lage. ich schlief ohne ohrringe tiefer denn je und dachte an meine freunde. ich hätte meine freunde gefragt, aber keiner von ihnen war wach. — i would’ve asked my friends but none of them were awake. — avrei chiesto ai miei amici ma nessuno era sveglio.
eines tages würde ich mir flügel wachsen, ja, aus hühnerfedern verstückte nicht; ja, um zu fliegen nicht, sondern um zu … [was ist das, was sie mir taten, dass ich leise lächeln musste?] behüten, ermuten, umarmen?