soweit ich sah, eignete sich unbesorgtes sonnbergen auf präalpinen talterrassen fabelhaft als familieu für den geglückten tag.
reichte das aber? wohin? denn ich wollte doch wie handke schreiben, keine fälschung, ich wollte nicht den handke fälschen, nicht die fälscherexistenz, nein – ich wollte mir flügel wachsen um zu behüten; ich hatte lust, gesichter zu sehen. das nötigte mich in die kellerexistenz, die, ob du es glaubst oder nicht, keine fälscherexistenz sein kann, niemals kann die kellerexistenz eine fälscherexistenz sein. ich wollte wie handke schreiben. ich wollte auch, da ich an der reinen langen lustlosigkeit ein wenig zugrunde gegangen war, berührt werden; wo? war ich doch am ende noch zu boden gegangen, auf statt in die erde, geplättet vom alltag des alltäglichsten. ich schämte mich meiner insistenzen. und dann hatte ich zuletzt eben doch alle register gezogen, wagnis der totalen registratur.
als wir so eine weile gemeinsam sistierten und die zeit ein wenig wandten, trat der konstateur des existenzgerichts an unseren tisch ein stück zu nah heran und klagte: „Ich kann nicht länger so tun, als sonnbergten Sie hier so unbesorgt. Sie müssen umgehend gehen, ich bitte Sie, gehen Sie um.“ aber wir sonnbergten in der tat recht unbesorgt, was ihn, als insisteur der rechten tat, wohl recht besorgte.
„wie trennen wir uns also?“ – „im getümmel.“